Für Ambitionierte: Die Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt

Wer auf der Karriereleiter aufsteigen und zukünftig Führungsaufgaben übernehmen möchte, kann in der Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt eine adäquate Möglichkeit zur Qualifizierung finden. Diese gilt als „Meisterprüfung“ für Verwaltungsberufe. Es gelten allerdings gewisse Voraussetzungen; darüber hinaus müssen nicht unerhebliche Kosten eingeplant werden. Absolventen haben sehr gute Chancen, beispielsweise als Abteilungs- oder Sachgebietsleiter zu arbeiten.

Voraussetzungen

Für die Weiterbildung muss bereits eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten oder zum Fachangestellten für Bürokommunikation erfolgreich abgeschlossen sein. Außerdem muss eine gewisse berufliche Erfahrung vorliegen; welcher Umfang hier erforderlich ist, sollte im Einzelfall erfragt werden.

Ablauf

Die Weiterbildung erfolgt an Studieninstituten oder Verwaltungsschulen in Voll- oder Teilzeit bzw. berufsbegleitend. Zu den wichtigsten Themenfeldern gehören Verwaltungs-, Sozial-, Arbeits- und Privatrecht, Rechnungs- und Finanzwesen, Politik, Staatskunde, Personalmanagement sowie VWL. Wer erfolgreich abschließt, erhält in der Regel eine direkte Hochschulzugangsberechtigung für das Bundesland, in dem die Fortbildung absolviert wurde. Welche Prüfung abzulegen ist und wie sich die Endnote berechnet, richtet sich nach der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung des Institutes bzw. der Verwaltungsschule. In jedem Fall bestehen die Prüfungen aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil.

Kosten

Die Kosten für die Lehrgänge können je nach Region und zeitlichem Rahmen der Weiterbildung (z. B. Voll- oder Teilzeit) variieren. Mit insgesamt vierstelligen Summen kann allerdings gerechnet werden. Auch für die Prüfung wird eine Gebühr erhoben.